Unter Linux kennen wir haufenweise Terminalemulatoren, einfach gesagt die Shell im Fenster. In diesem Beitrag der Linux Bibel sehen wir uns Ratty an – ein wenig von Kitty inspiriert, also GPU-beschleunigt und basierend auf Rust. Aber, auch ein wenig lustg.
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Ratty installieren
Am einfachsten wir Ratty über Cargo installiert, unter Debian musste ich dazu meine Rust-Version aktualisieren – siehe Rust unter Debian aktualisieren. Anschließend als normaler Benutzer am Terminal:
cargo install ratty
Ratty nutzen
Ein erster Start gelingt am Terminal mit dem Befehl (siehe auch der Beitrag zu Cargo):
ratty
Etwas versiertere User erstellen sich natürlich einen passenden Eintrag im Anwendungsmenü.

Erstes Merkmal ist die kleine Ratte im der Shell, die einen überall hin verfolgt – hier einmal als Ganzes:

Die Ratte ist lustig, aber nicht mehr als ein Markenzeichen. Das Terminal ist durch die Sprache Rust sehr schnell, durch die GPU-Beschleunigung noch schneller.
Sie können Ratty natürlich ganz normal nutzen, wie jedes andere Terminal auch, jeder bekannte Befehl funktioniert – es ist ja nur ein Terminalemulator. Jetzt sehen wir uns etwas weniger sinnvolles, aber interessantes an – hier einmal der bekannte Befehl:
htop

Nutzen wir jetzt die Tastenkombination Strg+Alt+Enter (zum Deaktivieren nochmals) und ziehen mit der Maus:

Mit Strg+Alt+M können wir in den 3D-Modus (und wieder zurück) wechseln:

Mit Super+Strg+Alt+Pfeiltaste (auf oder ab) können wir diese Verzerrung steuern.
Spielereien, aber Ratty ist sauschnell.
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