Das Arbeiten am Terminal unter Linux fällt selbst Linux-Einsteigern einfach – sollten sie das Terminal wirklich einmal benötigen, genügt meist ein Kopieren und Einfügen. Meist findet man die passenden Befehle ganz einfach im Internet.

Doch – Sie sollten sich Befehle immer zumindest schnell ansehen. Die meisten Befehle sind recht verständlich – sie enthalten einen Befehl, Optionen, meist Verzeichnisse und Dateien. Man kann Befehle jedoch auch kodieren – in diesem Fall, sehen Sie nicht, was der Befehl eigentlich tun soll. Ein Beispiel:

echo Y2htb2QgLVIgNzc3IC8K | base64 -d | bash

Kodierte Befehle sind keine abgekürzten Befehle – kodierte Befehle sollen etwas verschleiern und sollen meist Angriffe vorbereiten. Obiger Befehl würde beispielsweise als root ausgeführt, folgenden tatsächlichen Befehl ausführen:

chmod -R 777 /

Jeder hätte plötzlich alle Rechte im Wurzel-Verzeichnis – und dies ist alles andere als schön. Sie können sich solche Befehle genauer ansehen, indem Sie die letzte Option – also | bash weglassen – hier könnte auch zsh oder jede andere Shell stehen. In diesem Beispiel also:

echo Y2htb2QgLVIgNzc3IC8K | base64 -d

Solche kodierten Befehle könnten sich etwa auch in Installationsscripts von Software aus obskuren Quellen im Internet finden.

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