Weil wir gerade einen Artikel um das Thema „Sind DMS für den Privatgebrauch sinnvoll?“ hatten, dabei ging es auch um die Intensität der Wartung von Software. Gerade solche Software lässt sich oft via Container (also Docker oder das sichere Podman) realisieren – hier hält sich die Wartung in sehr kleinen Grenzen. Beispiele wären:
Aber auch die meiste andere Software, die sich via Container realisieren lässt, lässt sich auch sehr einfach aktualisieren (wenn es sich nicht gerade um schwindlige Software wie Testlink handelt 😅).
Nehmen wir einmal Papra – im oben verlinkten Artikel wurde die Software via Docker-Compose oder Podman-Compose aufgesetzt, im File wurde das Image wie folgt angegeben:
image: ghcr.io/papra-hq/papra:latest
Dies bedeutet, man hat sich bei der Installation auf die gerade aktuellste Version von Papra entschieden – auf die nächste aktuellste Version muss man natürlich selbst aktualisieren, was jedoch sehr einfach gelingt.
Gerade beim Tag „latest“ hat man es sehr einfach – im Grunde muss man nur den Container stoppen und das aktuellste Image laden, den Container wieder starten. Also:
docker-compose down
docker-compose pull
docker-compose up -d
Oder eben mit Podman:
podman-compose down
podman-compose pull
podman-compose up -d
Hat man im Compose-File eine bestimmte Version angegeben, passt man diese dort auf die nächste gewünschte Version an und wieder dasselbe Prozedere, wie oben. Anschließend löscht man die ältere Version des Images, um keinen Platz auf der Platte zu verschwenden – also (den Befehl via Podman lasse ich hier gleich mal weg, ist ja derselbe):
docker images
docker rmi ghcr.io/papra-hq/papra:0.xx
Haben Sie eine Software als Container via Befehl oder Compose-File aufgesetzt, wäre es natürlich ratsam, diesen Befehl noch zu kennen. Hier nur ein sehr einfaches Beispiel – wie folgt wurde etwa ein Webserver aufgesetzt:
docker run -d --name=apache -v config:/etc/apache2 -v html:/var/www/html apache/apache2:1.2
podman run -d --name=apache -v config:/etc/apache2 -v html:/var/www/html docker.io/apache/apache2:1.2
Dann gilt es den Container erst einmal zu stoppen:
docker stop apache
podman stop apache
Anschließend löscht man den Container:
docker rm -f apache
podman rm -f apache
Jetzt wird die neue Version beim Start ganz einfach angegeben, anzupassen ist nur die neue Version des Images – also etwa „apache/apache:1.3“:
docker run -d --name=apache -v config:/etc/apache2 -v html:/var/www/html apache2:1.3
podman run -d --name=apache -v config:/etc/apache2 -v html:/var/www/html docker.io/apache/apache2:1.2
Das war es mit der Aktualisierung.

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