{"id":8315,"date":"2023-09-23T08:58:22","date_gmt":"2023-09-23T06:58:22","guid":{"rendered":"https:\/\/linux-bibel.at\/?p=8315"},"modified":"2023-09-23T08:58:24","modified_gmt":"2023-09-23T06:58:24","slug":"passwoerter-aus-geschuetzten-pdf-dateien-entfernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/2023\/09\/23\/passwoerter-aus-geschuetzten-pdf-dateien-entfernen\/","title":{"rendered":"Passw\u00f6rter aus gesch\u00fctzten PDF-Dateien entfernen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es mag ja einen Sinn haben, dass man vertrauliche Dokumente zum Beispiel per E-Mail &#8211; etwa Lohnzettel und Co nicht ungesch\u00fctzt versendet. Meist handelt es sich hier um PDF-Dateien. Aber ganz ehrlich, warum versendet man E-Mails nicht gleich verschl\u00fcsselt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne hier lange herum zu lamentieren, PDF-Dateien lassen sich nat\u00fcrlich mit einem Passwort versehen. Hat man so ein Teil jedoch zu Hause am Rechner liegen ist es eher unn\u00fctz, wenn man noch immer das Passwort angeben muss, um dieses zu \u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Software Qpdf lassen sich Passw\u00f6rter ohne Probleme aus PDF-Dateien unter Linux entfernen &#8211; nat\u00fcrlich, nur wenn man das Passwort auch kennt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Qpdf installieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter auf Debian basierenden Linux-Distributionen installieren Sie diese Software einfach \u00fcber die Paket-Verwaltung durch das Paket &#8222;<strong>qpdf<\/strong>&#8222;. Alternativ finden Sie die Software unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/qpdf.sourceforge.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/qpdf.sourceforge.net\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Passw\u00f6rter aus gesch\u00fctzten PDF-Dateien entfernen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Software wird am Terminal genutzt, dies funktioniert jedoch ganz einfach. Nehmen wir einmal an Sie wollen aus der PDF-Datei &#8222;<strong>Dokument.pdf<\/strong>&#8220; das Passwort &#8222;Passwort&#8220; entfernen, Sie befinden sich auf dem Terminal bereits im Verzeichnis, in dem die PDF-Datei liegt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>qpdf --password=Passwort --decrypt Dokument.pdf Dokument_ohne_Passwort.pdf<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aufschl\u00fcsselung des Befehls ist ganz einfach &#8211; zu Beginn finden Sie den Befehl &#8222;<strong><code>qpdf<\/code><\/strong>&#8222;, mit der Option &#8222;<strong><code>--password=\"\"<\/code><\/strong>&#8220; geben Sie das Passwort an, mit dem die Datei aktuell gesch\u00fctzt ist. Es folgt nun mit der Option &#8222;<strong><code>--decrypt<\/code><\/strong>&#8220; die gesch\u00fctzte PDF-Datei &#8211; abschlie\u00dfend geben Sie den Dateinamen, an den Sie der PDF-Datei geben wollen, die kein Passwort mehr hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Software bearbeitet also nicht das Original, dieses bleibt bestehen &#8211; Qpdf \u00f6ffnet nur das Original mit dem Passwort und erstellt eine Kopie vom Original ohne Passwort mit dem Namen, den Sie abschlie\u00dfend eingeben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mehrere PDF-Dateien gleichzeitig<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6chten Sie aus mehreren PDF-Dateien zur selben Zeit das Passwort entfernen funktioniert dies ebenfalls ganz einfach &#8211; das Passwort muss nat\u00fcrlich in allen Dateien dasselbe sein. Gestartet wird auch in diesem Fall im Verzeichnis in dem die Dateien liegen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>find . -maxdepth 1 -type f -iname '*.pdf' -printf '%f\\0' | xargs -0 -I '{}' qpdf --password=Passwort --decrypt '{}' Unterverzeichnis\/'{}'<\/code><\/pre>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit &#8222;<strong><code>-maxdepth<\/code><\/strong>&#8220; geben Sie an wie tief in Unterverzeichnissen die Software suchen soll, auch hier geben Sie durch &#8222;&#8211;password=&#8220;Passwort&#8220; das Passwort an. Mit &#8222;<strong>Unterverzeichnis\/<\/strong>&#8220; geben Sie ein schon bestehendes Unterverzeichnis an, in dem die Dateien ohne Passwort landen sollen.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-custom\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"Gef\u00e4llt mir\" data-post-id=\"8315\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                            <img src=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Daumen-Hoch.png\" alt=\"Gef\u00e4llt mir\" \/>\r\n            <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"Gef\u00e4llt mir nicht\" data-post-id=\"8315\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                            <img src=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Daumen-Runter.png\" alt=\"Gef\u00e4llt mir nicht\" \/>\r\n            <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es mag ja einen Sinn haben, dass man vertrauliche Dokumente zum Beispiel per E-Mail &#8211; etwa Lohnzettel und Co nicht ungesch\u00fctzt versendet. 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