{"id":781,"date":"2023-09-03T17:06:49","date_gmt":"2023-09-03T15:06:49","guid":{"rendered":"https:\/\/linux-bibel.at\/?p=781"},"modified":"2023-09-03T17:06:50","modified_gmt":"2023-09-03T15:06:50","slug":"fuer-linux-noetige-partitionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/2023\/09\/03\/fuer-linux-noetige-partitionen\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Linux n\u00f6tige Partitionen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Windows selbst ben\u00f6tigt im Grunde nur eine einzige Partition um zu funktionieren &#8211; &#8222;<strong>c<\/strong>&#8222;. Unter Linux ist dies theoretisch genauso &#8211; hier nennt sich diese Partition ganz einfach &#8222;<strong>\/<\/strong>&#8220; Auch wenn immer wieder abgesprochen &#8211; eine SWAP-Partition ist vorteilhaft, nutzt man eine halbwegs aktuelle Distribution mit KDE, GNOME, XFCE und so weiter sollte man auf eine solche absolut nicht verzichten. Gerade auf einem Notebook.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\/<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Absolut n\u00f6tig ist nun die Systempartition &#8222;<strong>\/<\/strong>&#8222;, auch als&nbsp;<strong>Wurzel-Verzeichnis<\/strong>&nbsp;oder f\u00e4lschlicherweise auch als&nbsp;<strong>root<\/strong>&nbsp;bekannt. Diese Partition nimmt das komplette System auf und wenn nicht extra angelegt auch die Home-Verzeichnisse der Nutzer.<br>Die Gr\u00f6\u00dfe der Systempartition ist variierbar. Es gibt minimale Distributionen, die mit einem GB auskommen, eine Standard-Distribution wie etwa Debian ben\u00f6tigt je nach Desktop-Umgebung 10 bis 15 GB. Bei 20 GB liegt man sehr sicher das man keine Probleme haben wird. Sie m\u00fcssen ja auch davon ausgehen weitere Anwendungen installieren zu wollen.<br>Als Dateisystem schlage ich &#8222;<strong>ext4<\/strong>&#8220; oder &#8222;<strong>btrfs<\/strong>&#8220; vor.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>SWAP<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 8 GB RAM Arbeitsspeicher kann man problemlos auf eine SWAP-Partition verzichten, so lautet der Tipp so mancher &#8218;Linux-Profis&#8216;. Die SWAP-Partition nimmt die Daten aus dem Arbeitsspeicher (<em>Hauptspeicher<\/em>) auf, wenn dieser voll ist. Dass man auf eine solche verzichten kann ist so eine Geschichte &#8211; es kommt darauf an was man mit dem System macht. Bei der Bearbeitung von hochaufl\u00f6senden Videos k\u00f6nnen 8, 16 oder gar 32 GB RAM schnell an ihre Grenzen kommen, auch massive Bildbearbeitung. Ein weiterer Nachteil ohne SWAP-Partition &#8211; es gibt so einige Anwendungen, die gerne in die SWAP-Partition schreiben und ohne eine solche nicht optimal funktionieren &#8211; eine solche w\u00e4re unter anderem LibreOffice. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich auf halbwegs modernen Linux-Distributionen auch eine SWAP-Datei nutzen (<em>wie sie unter Windows als Auslagerungsdatei bekannt ist<\/em>) &#8211; hier sollte man aber vergessen &#8211; ohne eine SWAP-Partition funktioniert kein Ruhezustand auf der Festplatte (<em>Suspend to Disk<\/em>), auch mit einer SWAP-Datei funktioniert ein solcher nicht.<br>Die Gr\u00f6\u00dfe der SWAP-Partition ist abh\u00e4ngig vom eingebauten Arbeitsspeicher. Bis zu 4 GB RAM sollte die SWAP-Partition mindestens genauso gro\u00df sein &#8211; also 4 GB. \u00dcber 4 GB RAM kann man variieren, die SWAP-Partition also auch verkleinern &#8211; hier sollten Sie jedoch bedenken &#8211; ist der RAM voll belegt und Sie versetzen das System in den Ruhezustand auf die Festplatte &#8211; ist die SWAP-Partition kleiner als der RAM gehen Daten verloren und das System wird beim Aufwachen nicht mehr richtig funktionieren.<br>Das Dateisystem ist hier unter Linux vorgegeben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\/home<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Home-Partition nimmt die pers\u00f6nlichen Daten und Einstellungen der Benutzer auf. Sie ist optional aber vorteilhaft. Wird die Distribution durch eine andere ersetzt ist es problemlos m\u00f6glich die Home-Partition in die neue Distribution einzubinden. Wird keine extra Home-Partition erstellt werden die Home-Verzeichnisse unter &#8222;<strong>\/<\/strong>&#8220; eingebunden &#8211; installiert man eine neue Distribution werden diese dann \u00fcberschrieben.<br>Die Home-Partition sollte den gr\u00f6\u00dften Teil des freien Speichers belegen. Wie schon beschrieben liegen hier die privaten Dateien und die Einstellungen der Anwendungen des Benutzers.<br>Als Dateisystem schlage ich hier &#8222;<strong>ext4<\/strong>&#8220; oder &#8222;<strong>btrfs<\/strong>&#8220; vor.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\/efi<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Partition ist n\u00f6tig, wenn man Linux oder welches System auch immer im UEFI-Modus betreiben will.<br>Je nach Distribution sind hier 100 bis 300 MB oder auch mehr n\u00f6tig. Unter Ubuntu oder Debian Sid installiert man gerne mehrere Kernel-Versionen &#8211; speziell unter Linux Mint. Hier sollte diese Partition also gr\u00f6\u00dfer sein, unter Debian kommen Sie mit 100 MB problemlos aus.<br>Als Dateisystem ist hier &#8222;<strong>fat32<\/strong>&#8220; vorgegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr &#8222;\/&#8220; und &#8222;\/home&#8220; w\u00e4re auch das Dateisystem &#8222;<strong>zfs<\/strong>&#8220; m\u00f6glich &#8211; manche schw\u00e4rmen sogar davon. Aber ganz ehrlich, f\u00fcr private Nutzer absolut unn\u00f6tig, dieses Dateisystem ben\u00f6tigt recht starke Hardware &#8211; ansonsten bremst dieses Dateisystem den Rechner sogar aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist nat\u00fcrlich m\u00f6glich alle weiteren Verzeichnisse unter &#8222;<strong>\/<\/strong>&#8220; als eigene Partition anzulegen &#8211; also etwa &#8222;\/boot&#8220;, &#8222;\/etc&#8220;, &#8222;\/usr&#8220; und so weiter. In den meisten F\u00e4llen aber absolut unn\u00f6tig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Windows selbst ben\u00f6tigt im Grunde nur eine einzige Partition um zu funktionieren &#8211; &#8222;c&#8222;. Unter Linux ist dies theoretisch genauso &#8211; hier nennt sich diese Partition ganz einfach &#8222;\/&#8220; Auch wenn immer wieder abgesprochen &#8211; eine SWAP-Partition ist vorteilhaft, nutzt man eine halbwegs aktuelle Distribution mit KDE, GNOME, XFCE und so weiter sollte man auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":763,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[15],"class_list":["post-781","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-system","tag-system"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=781"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":782,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/781\/revisions\/782"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/763"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}