{"id":23379,"date":"2026-05-24T13:29:19","date_gmt":"2026-05-24T11:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/linux-bibel.at\/?p=23379"},"modified":"2026-05-24T13:29:22","modified_gmt":"2026-05-24T11:29:22","slug":"projekt-1-apache-urlaub-und-fotos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/2026\/05\/24\/projekt-1-apache-urlaub-und-fotos\/","title":{"rendered":"Projekt 1 &#8211;&gt; Apache, Urlaub und Fotos"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In ein paar Wochen ist es wieder soweit, die Reisewellen beginnen. Nat\u00fcrlich sind wir auch dabei. <br>Nur was machen wir mit unseren Servern, wie kommen die Fotos nach Hause. Wir wollen doch die Urlaubsfotos teilen. <br>Nat\u00fcrlich gibt es im Netz unz\u00e4hlige Firmen und Dienste, die Cloudservice oder Fotodienste anbieten. Aber dann muss ich meine Daten hochladen, und ob sie dann ordnungsgem\u00e4\u00df verwendet werden oder vielleicht zum Trainieren einer KI, dass wird mir vielleicht nicht so einfach gesagt.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Anforderungen<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pers\u00f6nlich h\u00e4tte ich gerne die Kontrolle \u00fcber meine Daten und wer darauf zugreifen kann und soll. <br>Also muss eine L\u00f6sung her, die meinen Sicherheitsbed\u00fcrfnissen entspricht, aus der Ferne wartbar, administrierbar ist. Und nicht all zuviel Aufwand und Kosten verursacht weder bei der Anschaffung noch im laufenden Betrieb.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Was wollen wir jetzt eigentlich machen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Nun wir wollen unsere Urlaubsfotos schon von Unterwegs auf einen Webserver laden und den Freunden und der Familie zur Verf\u00fcgung stellen. <br> Nat\u00fcrlich sollen auch Reisetageb\u00fccher oder andere Daten dort vorgehalten werden, die wir am Tablet, Handy oder Laptop schreiben\/speichern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bevor wir starten, sollte wir noch ein paar Sachen pr\u00fcfen.<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Ist unser Internet-Anschluss \u00fcberhaupt geeignet. Dazu rufen wir unseren Router auf&#8230; und schauen in die Statusoberfl\u00e4che. Dort wird \u00fcblicherweise die IP-Adresse mit der wir mit dem Internet verbunden sind angezeigt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"970\" height=\"377\" src=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KuR-SC-Auswahl_006.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-23468\" srcset=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KuR-SC-Auswahl_006.jpg 970w, https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KuR-SC-Auswahl_006-150x58.jpg 150w, https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KuR-SC-Auswahl_006-300x117.jpg 300w, https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/KuR-SC-Auswahl_006-768x298.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 970px) 100vw, 970px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn so, wie auf diesem Bild, eine 10.x.x.x Adresse oder aus einem anderen 100.64.x.x Nummernkreis oder an anderer privaten Bereich erscheint, dann k\u00f6nnt ihr den ganzen Vorgang vergessen. Der Fachbegriff ist CGNAT und soll Internet-Provider helfen, Kosten zu sparen und die Lebensdauer von IP4 zu verl\u00e4ngern. F\u00fcr einen Serverbetrieb brauchen wir mindestens ein Beinchen im Internet und die F\u00e4higkeit port-forwarding zu betreiben. Nach meinen Erfahrungen arbeitet T-Mobil und damit auch ihre Partner (z.B. HOT) so. <br>Die IP4-Adressen sind knapp und mit einem NAT im NAT spart man viele Adressen. <br>Zur Info: WebCams, SLIP-Telefone und VPNs k\u00f6nnen damit auch Probleme haben. Im Prinzip alle eingehenden Verbindungen. Kein Nachteil ohne Vorteil ein Portscan kann nur (bei meinem Beispiel) aus dem 10.x.x.x kommen, nicht aus dem Internet. <br>Das gilt nur f\u00fcr den Server, dem Client juckt das Ganze nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2.  Jetzt sollte wir einmal absch\u00e4tzen, wie viele Bilder\/Filme werden wir uploaden und wie gro\u00df sind diese. Wenn wir im Flieger nach Australien sitzen, k\u00f6nnen wir keine zus\u00e4tzliche Festplatte einbauen\/anh\u00e4ngen \ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">  <br><br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Realisierung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer  wenn ich so was beginne, begutachte ich meinen Fundus und suche nach verwertbaren Dingen.  In diesem Fall liegt da noch eine 120GB Scandisk SSD in einem externen Geh\u00e4use. USB-Sticks in Gr\u00f6\u00dfen von 4GB und 512GB h\u00e4tte ich auch. Und die eine oder andere MiniSD- Karte. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"> <br>Die Hardware<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ferner liegt liegt noch ein Raspberry 3 herum. Das muss nicht ein Raspi der letzten Generation sein. Den 3er Raspberry werden wir verwenden. Wir haben nur eine \u00fcberschaubare Useranzahl, also m\u00fcssen wir nicht mit Kanonen auf Spatzen schie\u00dfen. Wer einen 4er oder 5er Raspi hat darf ihn verwenden. Nat\u00fcrlich darf es auch x64 sein. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Netz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich brauchen wir das Internet um von \u00dcberall zugreifen zu k\u00f6nnen.  In ein Rechenzentrum wollen wir nicht gehen, weil wir a.) etwas lernen m\u00f6chten und b:) die Daten bei uns bleiben sollen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher m\u00fcssen wir uns mit dem Begn\u00fcgen, was wir haben.  Ein Kabelanschluss sogt f\u00fcr eine stabile Verbindung. Alternativ eine SIM-Karte in einem Router k\u00f6nnte unsere Netzanforderungen auch l\u00f6sen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die schw\u00e4chste Kabelnetzverbindung, die ich kenne, liefert ein Upload von 10MBit.  Bei unserem Projekt w\u00e4re der Upload die Menge die wir\/der Server ausliefern kann. Der Download, die Geschwindigkeit die unser Server empf\u00e4ngt.  Bei einer Verbindung 10\/100 w\u00fcrden wir mit 10Mbit ausliefern und mit 100MBit empfangen. <br>Das ist zu langsam? Naja wenn du mit dem Laptop  irgendwo auch bei einem 10\/100 Anschluss bist, dann sendest du mit 10MBits und empf\u00e4ngst mit 100MBit.  Theoretisch lastet du den Server zu 10% aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber lassen wir uns nicht vom Marketingzahlen verwirren. Wir k\u00f6nnen mit der Transferrate des Uploads rechnen; in diesem Beispiel 10MBit. 10MBit waren vor nicht all zu langer Zeit die Maximalgeschwindigkeiten im LAN Bereich. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Software<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Software ben\u00f6tigen wir, welche Produkte wollen wir f\u00fcr was verwenden. <br>Wir brauchen einen Webserver.  Wir wollen uns da auf den Apachen festlegen, weil er gut und sicher konfigurierbar ist und weil es von  Robert gut beschieben ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 1 Die Netz-Konfiguration<br>Wir wollen ein bisschen \u00fcber die L\u00f6cher in unserer Firewall plaudern.<br>Nein, ohne geht es nicht. Wir ben\u00f6tigen mindestens 1 Loch. Besser w\u00e4ren 2. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 2 Raspian (RaspiOS) installieren <br>Ein Betriebsystem am Rspberry aufzusetzen ist keine Hexerei, wie es geht <a href=\"https:\/\/linux-bibel.at\/?p=23394&amp;preview=true\">beschreibe ich hier.<\/a> <br><br>Teil 3 Apache Webserver und PHP<br><br><a href=\"https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/2023\/09\/10\/apache-2-der-bekannteste-webserver-unter-linux\/\">https:\/\/linux-bibel.at\/index.php\/2023\/09\/10\/apache-2-der-bekannteste-webserver-unter-linux\/<\/a> hier ist der Beitrag zum Apachen. <br>F\u00fcr PHP musst du hier klicken. <br><br>Teil 4 Mariadb die Datenbank.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">eine Datenbank muss her. <br><br>Teil 5 let&#8217;s Encrypt und Sicherheit<br>Teil 6 Piwigo die Bildverwaltung<br>Teil 7 Der Herbst ist da \/ R\u00fcckbau<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Das Netz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Um den Zugriff konfortabel zu gestalten., w\u00e4re ein Name von Vorteil. Nat\u00fcrlich brauchen wir einen Netz der die gesamte Zeit online ist.  Bei mir ist es ein Kabelnetzprovider, denn ich nur noch \u00fcberzeugen muss,  dass er eingehende Verbindungen zul\u00e4sst.   Den Namen kann ich mit einem dynamischen DNS-Dienst an meine IP-Adresse binden. <br><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Die Firewall\u00e4nderung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>wir haben im Router sicher unsere Firewall aktiviert und alle eingehenden Verbindungen unterbrochen.  Jetzt w\u00e4re es an der Zeit diese wieder  auf zu machen.  Wir wollen nichts \u00dcbertreiben und wollen ur einen Port aufmachen.  den Port 19443 und der wird auf den Port 443 gemappt.  Ihr k\u00f6nnt auch das mappen unterlassen und 443 einfach durchrouten.  port 443 ist der Default-Port f\u00fcr verschl\u00fcsselte Verbindungen also https. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jetzt muss ich mich entscheiden, was ich zuk\u00fcnftig will:<br><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">a.) Ein VPN mit allem Komfort  <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Ich kann einen Raspi dazu verwenden, als VPN-Server zu dienen. d.h. ich h\u00e4tte von \u00fcberall aus einen direkten Zugang zu allen Ger\u00e4ten in meinem lokalem Netz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b.) Einen Clouddienst einrichten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>Damit h\u00e4tte ich das, was mir diverse Dienste anbieten, nur auf meinem Raspi.  Ein Raspi3 schafft das aber er ist am Ende seiner Skala. ein 4er oder 5er Raspberry mit viel Speicher w\u00e4re besser. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">b.) einen Webserver <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">mit einem Fotoverwaltungsprogramm sollte einen Raspberrry 2 \/ Zero nicht \u00fcberfordern und daf\u00fcr ausreichend sein.  Nat\u00fcrlich darf es immer etwas mehr sein. <\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Die Vorbereitung<\/h1>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen jetzt nicht all zu viele Zeilen mit der Installation eines Raspberry verbringen. das Programm raspi-imager erstellt uns einen bootf\u00e4higen Stick oder MSD-Karte.  Die Installation des Apachen ist auch keine Hexerei<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">was unbedingt vor der Abreise fertig sein muss ist die Router Konfiguration und die Server Installation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Zeilen wurden am Strand von Rhodos getippt. Und alle weiteren Installation wurden aus der Ferne erledigt,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">achja der Client zur Wartung sollte auch funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">ich habe heuer mein Tablet mit. Das ist nicht so optimal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-custom\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"Gef\u00e4llt mir\" data-post-id=\"23379\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                            <img src=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Daumen-Hoch.png\" alt=\"Gef\u00e4llt mir\" \/>\r\n            <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">2    <\/span>\r\n<\/div><div class=\"pld-dislike-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-dislike-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"Gef\u00e4llt mir nicht\" data-post-id=\"23379\" data-trigger-type=\"dislike\" data-restriction=\"cookie\" data-already-liked=\"0\">\r\n                            <img src=\"https:\/\/linux-bibel.at\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Daumen-Runter.png\" alt=\"Gef\u00e4llt mir nicht\" \/>\r\n            <\/a>\r\n    <span class=\"pld-dislike-count-wrap pld-count-wrap\"><\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ein paar Wochen ist es wieder soweit, die Reisewellen beginnen. 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